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Zuchthaus Cottbus
24.6.09 11:45


3.6.09 17:19


8.7.14 19:03


Berichtsjahr 1978 ( Zuchthaus Cottbus )

 >> amnesty international

Während des Berichtsjahres war amnesty international besorgt über eine Anzahl von Berichten, denen zufolge in DDR-Gefängnissen körperliche Mißhandlungen und häufig spezielle Bestrafungen der Gefangenen vorkamen. Anfang 1978 gaben drei verschiedene Quellen an, die Bedingungen im Gefängnis Cottbus, wo eine große Anzahl Adoptierter einsitzt, hätten sich zumindest zeitweilig verschlechtert. Nach diesen Berichten wurde als »Erziehungsmaßnahme« das Essen versalzen, Schläge durch Aufsichtspersonen kamen immer häufiger vor und viele wurden mit nur einer heißen Mahlzeit alle drei Tage in Sonderhaft gehalten. Im Januar 1978 verweigerte eine Anzahl von Insassen dieses Gefängnisses die Arbeit mit der Begründung, daß Arbeit für Gefangene offiziell als »freiwillig« gilt. Die Gefängnisverwaltung soll folgendermaßen reagiert haben: Sie reduzierte die Essensrationen der Gefangenen, erlaubte ihnen lediglich, Unterwäsche und Socken zu tragen, und zwang sie, in dieser Bekleidung Schnee zu schaufeln. Einige der Gefangenen sollen immer wieder geschlagen worden sein, wobei sie gebrochene Schlüsselbeine, gebrochene Kiefern, ausgeschlagene Zähne, und in einem Fall eine gerissene Niere davontrugen. Gruppen, die für Gefangene in der Deutschen Demokratischen Republik arbeiten, schrieben Briefe an die Behörden der Deutschen Demokratischen Republik, in denen sie eine Untersuchung dieser Behauptungen forderten.

3.6.09 17:41


3.6.09 17:16


5.6.09 17:22


4.6.09 18:43


Beschreibung

Gearbeitet wird in drei Schichten in den Produktionsstätten von VEB SPRELA und VEB PENTACON. Es handelt sich um sehr monotone Arbeiten an Bohr-,Stanz-, Fräsmaschinen und Drehbänken. Außerdem mußten auch Druckgußteil von Hand mit Feilen und Schabern entgrätet werden. Zum Teil fehlen Arbeitsschutzmittel und Vorrichtungen. Bei Normuntererfüllung drohen dem Häftling Bestrafungen. Dieser Leistungsdruck erhöht zusätzlich das Unfallrisiko. Fast jederarbeitende Häftling ist Lärm und Staub auf extreme Art und Weise ausgesetzt.

Beim VEB PENTACON werden Teile für Fotoapparate hergestellt. So ist z.B. auch die "Praktika", die auch in der Bundesrepublik Deutschland verkauft wird, eine Arbeit von politischen Häftlingen. In den Werkstätten des VEB SPRELA, Spremberg, werden Preßstoffbuchsen gefertigt. Die dort arbeitenden Häftlinge sind besonders stark dem Staub ausgesetzt, der bei der Verarbeitung des Preßstoffmaterials entsteht. Als "Entschädigung" erhalten diese Häftlinge täglich 1/2Liter Milch und die Möglichkeit, sich täglich nach der Arbeitsschicht zu duschen.

Hygiene

Durchschnittlich müssen sich elf Häftlinge eine Waschgelegenheit und vierzehn Häftlinge ein WC teilen. Die Waschgelegenheit besteht aus einer Spüle mit Kaltwasseranschluß (Naßrasur ist Vorschrift). Einmal wöchentlich kann geduscht werden. Die Duschen sind aber in einem sehr schlechten Zustand (Fehlende Duschköpfe, teilweise verstopft usw.). Meistens müssen sich mehrere Häftlinge einen Wasserstrahl teilen. Die Unterwäsche wird trotz Numerierung in der Wäscherei vertauscht und nicht selten verschmutzt wieder ausgegeben.

Verpflegung

Es muß niemand hungern, aber das Essen ist minderwertig und teilweise auch ekelerregend. Der Vitaminmangel hat zur Folge, daß jeder Häftling zumindest mit dem Verlust von Zähnen rechnen muß.

 >> IGFM

14.6.09 09:26


5.6.09 17:24


Cottbuslied nach der Melodie von Dimitri Tiomkin "HIGH NOON"

Wir werden alle einmal gehen,
auch Du bist sicher mit dabei.
Dann werden wir die Sonne sehen.
Dann sind wir alle endlich frei.
Kommt alle mit, Ihr werdet sehen:
Dort wird es uns viel besser geh'n.
Oh keine Gitter, keine Stangen,
dort hält man uns nicht mehr gefangen.
Und sitzen wir im Bus nach Giessen,
dann ist die Grenze nicht mehr weit,
dann wird so manche Träne fließen.
Es wurd' auch aller höchste Zeit.
Cheerio, nach Gießen,
cheerio, good bye –
Cheerio, nach Gießen,
Nach Giessen, Good bye ...
Wer Deutscher ist, soll Deutscher bleiben.
Wir woll'n doch alle nur nach Haus’ !
Dort kann uns keiner mehr vertreiben.
Dort sieht die Welt ganz anders aus.
5.6.09 17:39


5.6.09 17:23


5.6.09 17:26


5.6.09 17:21


3.6.09 17:20


3.6.09 17:19


3.6.09 17:18


3.6.09 17:18


3.6.09 17:17


3.6.09 17:16


3.6.09 17:16


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